Die am 2. Advent 1964 eingeweihte, an der Karl-Arnold Straße gelegene Christuskirche wurde nach den Plänen der Architekten Wolf und Reimar Kirchhoff erbaut. Ungewöhnlich ist ihre äußere Form, die ihr im Volksmund den Namen „Eierkirche“ gab. Die Kirche ist aus Beton in hyperbolischer Form als an drei Ecken senkrecht be-schnittene Schale errichtet, gleichsam eine Höhle, in der sich die Gemeinde geborgen in ihrem Urvertrauen auf Gott sammelt. Nach Ihrem Grundriss bildet die Kirche ein Dreieck mit gerundeten Ecken. Zur Vorhalle hin ist die Schale statt in Beton in Glas ausgestaltet, was den Höhlencharakter unterstreicht. Neben der westlichen Kirchenseite steht links des Eingangs der markante, sich nach oben hin verjüngende, 27 m hohe Glockenturm. Zur rechten Seite schließt sich über einen gedeckten Durchgang das recht-winklig angebundene Gemeindezentrum an.




